kassettenbox auf der HÖRMICH 2019

Wir haben die HÖRMICH 2019 schon sehr lange herbeigesehnt, weil das Format 2017 + 2018 bereits richtig gut war und die HÖRMICH natürlich auch bedeutet, dass die kassettenbox wieder vereint unterwegs ist. Leider ist die HÖRMICH aber ja nur einmal im Jahr (sorry für etwaige Ohrwürmer an dieser Stelle! Aber das konnten wir uns jetzt nicht verkneifen.) 

So sollte es also für uns auch in diesem Jahr, am 7. September 2019, ins Kulturzentrum Pavillon nach Hannover gehen. Wir sind bereits am Freitagabend angereist, um letzte Vorbereitungen für den großen Messe-Tag zu erledigen. Leider sind wir aber so spät angereist, dass wir das Meet&Greet mit der HÖRMICH-Crew verpasst haben.

Freitagabend sind wir also ins Hotel eingekehrt, in dem – so sollte sich später noch herausstellen – die halbe HÖRMICH residierte, und haben gebastelt und geklebt (was das Zeug hält!), damit wir am Samstag entspannt in den Tag starten konnten. 

kassettenbox Goodies

Exzellente Lage für die kassettenbox

Pünktlich um 10 Uhr haben wir uns zum Kulturzentrum Pavillon aufgemacht, dieses Jahr in Laufnähe, wo wir kurzerhand im kleinen Saal unseren Stand hergerichtet haben. Um 11 Uhr war offiziell Einlass – der Ansturm war aber so groß, dass man wohl beschlossen hatte, die Tore bereits ab 10:30 Uhr zu öffnen. Gewappnet mit einem Gewinnspiel und verschiedenen Gewinnmöglichkeiten (Hörspiele, Jutebeutel, Tassen, Buttons und ganz wichtig: die Schokolade für zwischendurch!) und diversen Kassetten-Accessoires konnten wir viele Hörspielfans an unserem Stand begrüßen.

Die bunte Hörspielvielfalt auf der HÖRMICH

Natürlich war nicht nur an unserem Stand high life. Neben unserem Stand gab es viele Verlags- oder Flohmarktstände, bei denen man stöbern und direkt Hörspiele zu einem (mehr oder minder) günstigen Preis kaufen konnte. Außerdem waren die Kollegen vom Spezialgelagerten Sonderpodcast wieder am Start, die in ihrer Standdeko besonders kreativ wurden. Wir waren jedenfalls ziemlich beeindruckt:

SSP Stand Schrottplatz

SSP Stand

Das Bühnenprogramm der HÖRMICH 2019 oder das, was wir davon mitbekommen haben

Wenn wir nicht mit hörspielbegeisterten Menschen an unserem Stand interagiert haben, konnte man uns im Großen Saal finden, in dem uns das Live-Programm erwartet hat. Einerseits konnten wir der Podiumsdiskussion von Dreamland Productions lauschen, bei der Thomas Birker großartige Hörspielmenschen (u. a. David Russel, Joachim Ziebe, Paul Burkhardt und Ivar Leon Menger) geladen hatte & mit ihnen über ihre aktuellen und zukünftigen Projekte, aber auch allgemein über “das Hörspiel”, über Verlage und das besondere Etwas beim Hörspiel gesprochen hat. 

Podiumsdiskussion

Andererseits konnten wir uns die herausragenden Teilnehmer der 1. Weltmeisterschaft im Bleistift-Kassetten-Spulen ansehen, die mit unterschiedlichsten Techniken den Bandsalat beheben und damit jedes anwesende Kassettenkind besänftigen konnten. Welch innere Zerrüttung!

HÖRMICH WM Bleistift-Kassetten-Spulen

HÖRMICH WM Bleistift-Kassetten-Spulen

Genau genommen haben wir nicht annähernd die Vielfalt des Bühnenprogramms wahrnehmen können. Daher besteht die Überlegung, ob wir im nächsten Jahr einfach einmal ohne Stand an den Start & als “Privatpersonen” (:D) zur Messe gehen.

Danke sagen muss sein!

Es war uns wirklich wieder einmal eine große Freude, euch alle an unserem Stand begrüßen zu dürfen. Auch fernab davon hatten wir tolle Gespräche und Diskussionen über Hörspiele, die HÖRMICH an sich, Autoren, Verlage u. v. m. Danke an die Organisatoren vorneweg, dass es die HÖRMICH in diesem Jahr noch einmal so gab, wie wir sie lieben. Danke an alle Hörspielmenschen, die wir wiedersehen oder aber auch neu kennen lernen durften! Es hat wieder großen Spaß gemacht!

kassettenbox - Team

Kein “Nach der HÖRMICH ist vor der HÖRMICH”

Einziger Wermutstropfen ist, dass es in diesem Jahr voraussichtlich nicht heißt: Nach der HÖRMICH ist vor der HÖRMICH. Denn vor ein paar Wochen haben die Organisatoren angekündigt, dass die HÖRMICH erweitert werden soll. Sie soll nicht mehr nur das Medium Hörspiel bedienen, sondern allgemein zur “Retro-Messe” werden. Wir sind noch zwiegespalten, was die Thematik angeht. Grundsätzlich sind wir natürlich immer noch interessiert und offen für das, was kommen wird. Wann die Messe stattfinden wird, steht leider noch in den Sternen – wir hoffen nur, dass die Neuausgestaltung der Messe nicht zu einem Fernbleiben grandioser Hörspielmenschen führen wird.


HÖRMICH-Bingo (wird stetig ergänzt)

  • “Wieviel kostet ein Los?”
  • “Was kann man gewinnen?”
  • “Wo bekommt man denn so einen coolen Sticker her?” (ALF statt AfD)
  • “Also dafür würde ich ja auch Geld ausgeben!”
  • “Wie teuer ist denn so ein Beutel?”
  • “Kann man sich den Button einfach so nehmen?”
  • “Wo findet denn das Live-Hörspiel statt?”
  • “So einen habe ich schon vom letzten Jahr, der hängt bei mir [beliebiger Ort]. Ich nehme aber gern noch einen!”

Weitere HÖRMICH-Eindrücke

ALF statt AfD

kb Buttons

kassettenbox Stand

Peter Lundt und die Tränen der Elefanten (12)

Kennst du das, wenn du Serien erst lieben lernst, wenn bereits klar ist, dass es keine Fortsetzung geben wird? Das passiert immer mal wieder und genau das ist uns mit der Hörspielserie um den blinden Detektiven Peter Lundt geschehen. Lediglich zwölf Folgen wurden von der Hörspielserie produziert, als beschlossen wurde, dass sie aufgrund mangelnder Absatzzahlen nicht fortgeführt wird. Nichtsdestotrotz haben zumindest wir Spaß an der Serie, weshalb wir sie dir auch nicht vorenthalten möchten. Von 2004 bis 2011 wurde sie produziert, von Arne Sommer geschrieben und in der Lauscherlounge veröffentlicht.

Wir haben uns die zwölfte und letzte Folge “und die Tränen der Elefanten” angehört und zur Folge der Woche erkoren.


Worum geht es?

Peter Lundt (Mark Bremer) erhält einen Auftrag aus Kopenhagen und bittet zunächst seine Assistentin Anna Schmidt (Elena Wilms), ihn zu begleiten. Die hingegen hat gerade ihren Doktor gemacht und möchte erst einmal Überstunden abbauen und sowieso Abstand zur Arbeit bei Lundt gewinnen. Nach einem etwas lästigen Hin und Her reist Lundt allein nach Dänemark, wo Jesper Jensen (Achim Buch) auf ihn wartet – dieser sammelt diamantene Elefantenorden, die bewacht werden sollen, während sie ausgestellt werden.

Unterdessen macht Anna Schmidt einen Trip nach Dänemark, um sich selbst zu finden. Dort macht sie die Bekannschaft mit Margarete Nielsen (Isabella Grothe), bei der erst kürzlich eingebrochen und zwei Porzellanhunde entwendet wurden.

Es entstehen zwei Handlungsstränge, die wie durch ein Wunder am Ende zusammenfinden. Peter Lundt trifft auf einen alten Bekannten, der ggf. doch mehr Dreck am Stecken hat, als zunächst vermutet und Anna Schmidt bietet Margarete Nielsen ihre Detektivarbeit an.

Eine unterhaltsame Suche nach der Wahrheit beginnt.


Fazit

Inhalt:

[Achtung Spoiler]

Bei Peter Lundt und die Tränen der Elefanten (12) haben wir es oft mit Momenten zu tun, die sehr einfach und “zu zufällig” erscheinen. Wieso macht Anna Schmidt einen Trip nach Dänemark, wo sie weiß, dass ihr Chef auch gerade in Kopenhagen ist? Es gibt ja nicht genug andere Länder, die man bereisen kann … :) Alles andere als verwunderlich ist dann natürlich, dass Peter Lundt am Ende doch noch auf seine Assistentin trifft.

Nichtsdestotrotz kann man sich die Folge guten Gewissens anhören. Man wird gut unterhalten und spannend ist sie mitunter auch. Schade, dass es aber schon die letzte Folge der Serie sein soll.

Sprecherleistung:

Mark Bremer und Elena Wilms als Peter Lundt und Anna Schmidt geben ein gutes Kollegenpaar ab. Ein bisschen erinnern die Beiden an das Detektivduo Cormoran Strike und Robin Ellacott (Cormoran-Strike-Krimireihe von Robert Galbraith, wer es nicht gelesen hat). In der 12. Folge treffen wir dazu noch auf einen alten Bekannten. Oliver Rohrbeck ist als Taxifahrer Cazim Rasmussen am Start. Mit osteuropäischem Akzent führt er seine Dialoge, den sicherlich einige auch aus den “Ich – Einfach unverbesserlich”-Filmen noch kennen – ziemlich unterhaltsam.

Cover und Titel:

Ganz im Stile der anderen Cover haben wir es mit einem dunkel gehaltenen Cover zu tun, auf dem der Titel in Blindenschrift zu lesen ist – außerdem sehen wir drei Bilder, auf dem eine Elefantenskulptur abgebildet ist. Klassisch, nicht sonderlich ansprechend, aber auch nicht negativ auffallend. Den Titel “Die Tränen der Elefanten” fanden wir zunächst nicht wirklich ansprechend. Aber, da wir alle Folgen einmal gehört haben wollten, führte auch an diesem Hörspiel kein Weg vorbei. ;)

Gesamtspiellänge:

ca. 57 Minuten

Produktionsjahr:

2011


Besetzung:

Peter Lundt | Mark Bremer

Anna Schmidt | Elena Wilms

Oliver Zornvogel | Tetje Mierendorf

Sally Vation | Angela Quast

Sebastian | Martin Lohmann

Cazim Rasmussen | Oliver Rohrbeck

Margarete Nielsen | Isabella Grothe

Iben Rasmussen | Marion von Stengel

Jesper Jensen | Achim Buch

u. v. m.

Heikedine Körting im “Andresen – Der Schleswig-Holstein Talk”

Wir kennen sie alle und wir bewundern sie alle: Heikedine Körting – liebevoll die Königin des Hörspiels genannt. Jetzt ist sie zu Gast bei Jan Malte Andresen im Schleswig-Holstein Talk.

41 Minuten über das Leben der Hörspielkönigin

In 41 Minuten erfahren wir so einiges über die Hörspielproduzentin, über ihr Leben, über das, was sie eigentlich machen wollte und warum sie noch nicht in ihren wohlverdienten Ruhestand gegangen ist (zu unserem Glück!). Sie spricht u. a. über ihre innige Beziehung zu ihren “Kindern”, den Sprechern der Die drei Fragezeichen, die ja inzwischen auch gestandene Herren sind und doch gar nicht mehr so jung – wie zum Start der Hörspielserie und gibt zudem Blacky zum Besten.

Heikedine Körting ist eine großartige Frau, die das Hörspiel als Medium seit Jahrzehnten geprägt hat und natürlich auch heute noch prägt. Im Gespräch mit Jan Malte Andresen plaudert sie aus dem Nähkästchen. Emotional, lustig & allemal fesselnd – wie ein gutes Hörspiel.

Und das Gute ist, obwohl dieser Talk eigentlich erst ab dem 28. Mai 2019 öffentlich ist, können wir und du bereits jetzt schon reinhören. Hier geht es zum Gespräch mit Heikedine Körting.

Leipziger Buchmesse 2019 – wir waren dabei

Der Winter ist lang & träge & das Einzige, worauf man sich am Ende des Tunnels freut, scheint die Leipziger Buchmesse zu sein. So auch in diesem Jahr für dich getestet. Am Donnerstag und Freitag (21. und 22. März) hat sich die kassettenbox in das Leipziger Getümmel gewagt & eine wundervolle Zeit zwischen all den (Hör-)Buch- und Hörspielmenschen verbracht.  Allerdings geht hier ohne ordentliche Planung gar nichts. Sicherlich ist es schön, hier und da in einem oder mehreren Bücherstapeln zu stöbern. Nur kann man das auch in der heimischen Buchhandlung zu Hause tun. Was die Buchmesse ausmacht, ist u. a. das Programm Leipzig Liest, das jede Menge Lesungen, Podiumsdiskussionen und Gespräche für die Messebesucher bereithält. Orte, an denen sich mit der Materie auseinandergesetzt wird und an denen jedermann ggf. auch seinen eigenen Horizont erweitern kann, wenn man es denn zulässt.

Unser Programm

Veranstaltungen bzw. Lesungen, an denen wir teilgenommen haben, waren u. a. die Lesungen mit Sophie Passmann (Alte Weiße Männer), Sarah Kuttner (KURT), Tanja Raich (Jesolo), Bela B (Scharnow) und Daniela Krien (Liebe im Ernstfall), die im Grunde eine ziemliche gute Auswahl waren. Das Besondere für uns an solchen Lesungen ist ja in der Regel, wenn die Schriftsteller aus ihren eigenen Büchern vorlesen. Es gibt da eine Art magischen Moment, in dem es ganz ruhig ist und man sich auf das Wesentliche besinnt. Man taucht in eine Parallelwelt ein, die man eigentlich gar nicht mehr verlassen möchte. Das ist wohl dieses Buchmesse-Phänomen, von dem immer alle reden (oder zumindest wir).

Sophie Passmann

Sophie Passmann

Unser kleines Stimmen-Highlight

Um aber noch einmal auf die Stimmen zurückzukommen: Als Hörspielfan hat man vielleicht sowieso eine bestimmte Veranlagung dafür und man hört ggf. genauer hin als so manch anderer. Habt ihr in letzter Zeit dem Bela B mal zugehört? Diese leicht rauchige und tiefe Stimme sollte unserer Meinung nach unbedingt mehr Gehör in der Hörspielwelt finden – wo kann man dafür abstimmen? Zunächst erfreuen wir uns aber an dem von ihm eingesprochenen Roman Scharnow, der zwar sehr skurril zu sein scheint, allerdings wird er halt von Bela B vorgelesen … :).

Bela B

Bela B

Die Vielseitigkeit von Andreas Fröhlich

Natürlich waren wir auch in der Hörspiel-Arena zugegen und konnten außerdem einen Blick auf unseren “Dritten” erhaschen. Andreas Fröhlich war bei der HTWK Leipzig im Gespräch und wurde mit so einigen interessanten Fragen gelöchert. So hat er über die Unterschiede zwischen Hörbüchern und Hörspielen gesprochen oder über die Gründe, weshalb er nicht mehr so gern synchron spricht, sondern sich lieber mit Hörspielen befasst (der Grund ist übrigens, dass das Synchronsprechen so schnell und hektisch geworden ist und dadurch nur wenig Zeit bleibt, sich wirklich mit den Dialogen auseinanderzusetzen) und eben auch, weshalb es sich auch nach 40 Jahren immer noch so gut anfühlt, als Justus, Peter und Bob unterwegs zu sein.

Andreas Fröhlich

Andreas Fröhlich

Andreas Fröhlich hat gestern gesagt, dass es sich auch nach 40 Jahren noch so anfühlt wie Klassenfahrt & dass er sehr dankbar dafür ist, das Phänomen #DieDreiFragezeichen so zelebrieren so können.

Tweetkassettenbox (23.03.2019)

Am Ende durften wir auch hier noch etwas lauschen, da Andreas Fröhlich seinem Job als Hörbuchsprecher von Walter Moers’ “Weihnachten auf der Lindwurmfeste” nachgehen durfte. Man munkelt, er war am Abend noch auf der “50 Jahre Herr der Ringe”-Feier geladen und hat noch ein bisschen den Gollum gegeben. Ein ziemlich vielseitiger Mann – seines Zeichens “Zauberzunge und Hörspieler” :).

Andreas Fröhlich

Andreas Fröhlich

Genau solche Termine machen die Buchmesse zu etwas Einzigartigem. Man kommt so einfach ins Gespräch mit Hörspielsprechern, Autoren und Verlagen, sodass es am Ende gar nicht so schlimm ist, dass das Medium Hörspiel nur eine klitzekleine Randnotiz ist. Und selbst wenn dem so ist, hat es trotzdem seine Daseinsberechtigung.

Die kassettenbox freut sich auf die Leipziger Buchmesse 2020 (12.-15. März).

Interview mit Was hoerst du so – Der Podcast

Schon lange haben wir die Beiden als Partner in der kassettenbox verlinkt & jetzt ist es endlich so weit, wir haben Sabrina und Pascal von Was hoerst du so – Der Podcast ein paar Fragen gestellt. Wer sind die Beiden, wie kam es dazu, dass sie zusammen einen Podcast gestartet habenund wieso eigentlich über Hörspiele?


Liebe Sabrina, lieber Pascal, gemeinsam betreibt ihr den Podcast “Was hoerst du so?”. Wir wollen beim Urschleim anfangen: Wie habt ihr euch kennen gelernt und wie kam es zur Podcast-Idee?

Sabrina: Pascal und ich sind uns gelegentlich auf Feiern begegnet. Mehr als ein freundliches kurzes Gespräch war aber meist nicht drin. Anfang 2016 lag ich zwei Wochen mit Grippe flach. Irgendwann waren alle Folgen der „Drei Fragezeichen“ durchgehört. Inspiriert vom „Fragezeichenpod“, in dem Folgen der „Drei Fragezeichen“ besprochen werden, entstand die Idee, einen Podcast allgemein über Hörspiele ins Leben zu rufen. Wer aber könnte ein geeigneter Podcastpartner sein?! Da fiel mir Pascal ein, der mir auf einer Party mal von Point Whitmark erzählte…

Was ist das Besondere an “Was hoerst du so?” – was macht euren Podcast aus?

Pascal: Ich denke, es ist die Dualität, von dem unser Podcast lebt. Nicht nur, dass wir Männlein und Weiblein sind, nein, einer ist extrem organisiert, der andere etwas chaotisch, einer mehr vorbereitet, der andere eher spontan… und auch unsere Geschmäcker im Hörspiel-Bereich sind sehr unterschiedlich, so dass wir fast alle Genres abdecken.

Außerdem konnten wir seit Bestehen des Podcasts einige Connections knüpfen und freuen uns immer, wenn wir einen Produzenten oder Sprecher als Gast begrüßen dürfen.

Bei uns hat ja alles mit den Drei Fragezeichen angefangen. Seid ihr auch Die drei Fragezeichen Fans? Und hört ihr eigentlich auch Hörspiele zum Einschlafen?

Sabrina: Meine erste Kassette von den Drei Fragezeichen habe ich mit acht Jahren bekommen und seitdem bin ich treuer Hörer. Zum Einschlafen höre ich eigentlich immer ein Hörspiel. Und das müssen nicht unbedingt die Drei Fragezeichen sein. Momentan höre ich auch gerne Professor van Dusen (die alten Fälle) oder auch TKKG.

Pascal: Ich glaube, an den Drei Fragezeichen ist keiner vorbei gekommen, auch wenn ich als Kind eher Scotland Yard und Masters of the Universe gehört habe. Trotzdem höre ich die drei Jungs aus Rocky Beach auch heute noch gerne. Zum Einschlafen darf es dann leichte Kost sein, also Hörspiele die ich bereits mitsprechen kann! ;-)

Was sind eure Lieblingshörspiele bzw. Lieblingshörspielserien? Welches Hörspiel sollten wir unbedingt in der kassettenbox besprechen?

Pascal: Hmm… Die letzten Helden, Drizzt, Mark Brandis, Monster 1983, Sacred – Der Schattenkrieger. Die kann ich euch alle ans Herz/Ohr legen!

Sabrina: Es gibt sehr viele Hörspiele, die ich gerne höre. Die Drei Fragezeichen und TKKG zählen auf jeden Fall zu den Lieblingshörspielserien. Der Nostalgie wegen würde ich mich über Reiterhof Dreililien oder Professor Mobilux (Playmobil) in der kassettenbox freuen.

Eine Frage, die uns auf der Seele brennt: Seid ihr Kassettenkinder?

Pascal: Die letzte Kassette hatte ich wohl mit 12 Jahren in der Hand. Und wenn ich auch meist über Handy und Streaming höre, so habe ich die dazugehörige CD doch gerne im Regal stehen!

Sabrina: Mich dürft ihr als absolutes Kassettenkind bezeichnen! Es ist einfach ein schönes Gefühl, seine Sammlung zu erweitern. Auf Flohmärkten lässt sich zum Glück immer mal wieder etwas finden.

Was spornt Euch an, an Eurem Herzensprojekt dran zu bleiben?

Pascal: Sabrina zwingt mich! *lach* Nein im Ernst, der Spaß am Projekt und die Vorfreude auf die nächste Aufnahme sind ungebrochen.  Natürlich ist auch jedes Feedback eine Zusatzmotivation für uns. Das Mettbrötchen für die Seele sozusagen… mit Zwiebeln!

Sabrina: Dem hab ich nichts mehr hinzuzufügen :-)

Nennt uns 3 Eigenschaften vom Medium Hörspiel!

Sabrina: Die Möglichkeit, in eine andere Welt abzutauchen und den Alltag zu vergessen, Kindheitserinnerungen aufleben lassen und mal wieder Kind sein dürfen.

Pascal:  Kopfkino, Entspannung und eine Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, wie es selbst das Medium Film nicht könnte. Kein CGI erreicht je deine Fantasie!

Zu guter Letzt noch eine beliebte Frage: Wo seht ihr euch mit “Was hoerst du so?” in zwei Jahren? 8)

Pascal: An der Spitze der Unterhaltungsindustrie und eventuell sogar die Weltherrschaft?

Sabrina: Ähh, ja… . Ich freue mich, wenn uns die Hörer treu bleiben, wir weiterhin so positives Feedback bekommen und Pascal einfach so bleibt, wie er ist.


Sabrina, Pascal! Vielen lieben Dank für das Gespräch :-)!

Was hoerst du so? kannst du über alle gängigen Podcast-Plattformen hören.