Folge der Woche: Die drei ??? – Das Erbe des Meisterdiebes (103)

Es ist wieder so weit! Eine neue Folge der Woche wartet darauf, von dir in Augenschein genommen zu werden – diesmal wieder aus dem Universum der Die drei Fragezeichen. Es handelt sich dabei um keine gewöhnliche Folge – nein! Es ist – zumindest für uns – eine der kultigsten Folgen überhaupt. Das liegt nicht allein an Victor Hugenay, aber überwiegend. Die Folgen mit dem listigen Querdenker gehören zu der Crème de la Crème. Wir freuen uns, euch „Die drei Fragezeichen – Das Erbe des Meisterdiebes“ präsentieren zu können.


Justus verliebt sich

Eine junge Frau namens Brittany (Dorette Hugo) ist auf der Suche nach alten Reklameschildern für ihren Vater. Auf dem Schrottplatz kommt sie dabei mit dem ersten Detektiv ins Gespräch. Der verhält sich wie jemand, der noch nie mit einer gutaussehenden Frau gesprochen hat (vielleicht hat er das auch noch nicht). Justus zeigt Brittany ein paar Schilder, die Onkel Titusauf dem Schrottplatz vorrätig hat. Die junge Frau handelt dabei nicht nur den Preis herunter, sondern lädt unseren ersten Detektiven gleich noch ins Kino (in einen Hitchcock-Film!) ein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist Justus hin und weg und schwebt auf Wolke 7.

Eine traurige Nachricht ereilt die Detektive

Plötzlich klingelt das Telefon in der Zentrale. Justus, so flink wie eh und je, nimmt Brittany gleich mit. Nichtsahnend nimmt er den Hörer ab und lauscht der traurigen Nachricht von Inspektor Cotta: Der berühmte Meisterdieb Victor Hugenay (Albert Giro) ist tot! Justus ist ganz außer sich. Eine Mischung aus Traurigkeit, weil die Hugenay-Fälle immer etwas ganz besonderes für die drei Fragezeichen waren, und Erleichterung, weil sie ihn dennoch nie fassen konnten, macht sich in ihm breit.

Ein letztes Rätsel von Hugenay

Auch Peter und Bob sind zunächst schockiert als sie von der Nachricht erfahren. Doch dieses Gefühl hält nicht lange an. Sie sind vielmehr „heilfroh“, wie Peter es ausdrückt, dass sie nichts mehr mit dem „ehrenhaften“ Dieb zu tun haben. Am darauffolgenden Tag erhält Justus einen Brief, eine Art Abschiedsbrief von Victor Hugenay. Darin gibt er ein womöglich letztes Rätsel auf, das selbstverständlich – wie sollte es auch anders sein – mit Kunstwerken zu tun hat.

Justus Beziehung zu Brittany vertieft sich, während die drei Detektive versuchen, das Rätsel zu knacken. Können die drei Detektive dieses letzte Rätsel von Hugenay noch lösen? Und welche Rolle spielt Brittany in diesem mysteriösen Fall?


Kurzfazit

Inhalt:

Eine Mischung aus Spannung, Liebe, Traurigkeit, Kitsch, Erleichterung und eine volle Ladung (Hinter-)List und Rätselknacken. Die 103. Folge der Die drei Fragezeichen-Serie vereint vielerlei Emotionen und dabei ist wohl der Höhepunkt, dass sich unser erster Detektiv Hals über Kopf in Brittany verliebt. Ob seine Gefühle erwidert werden, wird sich erst auf der B-Seite herausstellen! Insgesamt macht „Das Erbe des Meisterdiebes“ jede Menge Spaß. Mit einer guten Portion Tiefgründigkeit leitet uns Matthias Fuchs durch mehr als eine Stunde Hörspiel. Wir finden die Folge empfehlenswert.

Sprecherleistung:

Die Sprecher haben wie gewohnt eine gute Leistung abgeliefert. Es gibt keine Situation, in der ein Sprecher besonders hervorsticht (abgesehen von Hugenays grundsätzlich interessant klingender Stimme). Auffällig ist lediglich die Stimme von Brittany. Wer jemals eine Folge Bibi & Tina gehört hat, wird schnell feststellen, dass Tina ebenfalls von Dorette Hugo gesprochen wird; zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Geräusche-Umsetzung:

Die Geräusche stehen in diesem Hörspiel eher im Hintergrund. Sie sind dezent und daher eher unauffällig.

Gesamtspiellänge:

63min30


Lieblingszitat(e):

Justus: „Ich bin der Neffe meines Onkels.“

Die drei Detektive finden ein Foto, auf dem ein Haus abgebildet ist. Sie glauben, dass dieses Haus des Rätsels Lösung ist und denken darüber nach, wo es sich befinden könnte.
Justus: „Es steht bestimmt hier in der Nähe. Ich gebe zu, das bedeutet wir müssen immer noch ein recht großes Areal absuchen. Aber das können wir ja andere für uns machen lassen.
Peter: „Andere? Was soll das denn heißen?“
Justus: „Wir werden die Telefonlawine ein wenig modifizieren und aus ihr eine E-Mail-Lawine machen!
Bob (erstaunt): „Nein!“
Peter lacht.
Justus: „Wir scannen dieses Foto ein und verschicken es per E-Mail an unsere Freunde. Und die können es dann ohne Probleme weiter versenden. Der einzige Nachteil, diese Methode wird etwas länger dauern als unsere Telefonlawine … unter Umständen mehrere Tage, denn die Leute sind ja nicht permanent online.“

Man merkt, dass auch unsere drei Detektive langsam anfangen, mit moderneren Kommunikationsmitteln zu arbeiten. Eine E-Mail-Lawine! Wahnsinn! So etwas hätte es früher nicht gegeben!


Besetzung:

Erzähler Matthias Fuchs
Justus Jonas Oliver Rohrbeck
Peter Shaw Jens Wawrczeck
Bob Andrews Andreas Fröhlich
Brittany Dorette Hugo
Victor Hugenay Albert Giro
Tante Mathilda Jonas Karin Lieneweg
Wilbur Graham Thomas Bammer
Bruder Raphael Siegfried Kernen
Inspektor Berger Jan Buchwald
Baldwin Gerhart Hinze

Folge der Woche: Die drei ??? und der seltsame Wecker (12)

In die neue Woche starten wir mit einer neuen Folge der Woche! Dieses Mal hören wir uns den Klassiker „Die drei Fragezeichen und der seltsame Wecker“ (12) an.

Was macht diese Folge so besonders? Sie genießt mittlerweile Kultstatus, nicht allein wegen der Möglichkeit, sich genau diesen schreienden Wecker auf seinen Nachttisch zu stellen. Genau diese Folge wurde schon auf großen Bühnen in Deutschland aufgeführt und sie zählt, zumindest für uns, zu einer der besten Fälle unserer Detektive.


Ein schreiender Wecker

Alles beginnt mit dem Fund eines ominösen Weckers auf dem Schrottplatz. Die drei Detektive Justus, Peter und Bob stellen schnell fest, dass es sich hierbei um keinen gewöhnlichen Wecker handelt. Denn dieser Wecker schreit, wenn er sich im Weckmodus befindet – höchst sonderbar, wie die drei Detektive finden. Sie stellen sich zwei Fragen: Wer hat diesen Wecker hergestellt und wieso erfindet man einen Wecker, der laut und vor allem schrill schreit?

Die drei Fragezeichen gehen diesen Fragen nach, getrieben durch einen Zettel unter dem Wecker und einer Gravur, die möglicherweise auf die Herkunft des Weckers schließen lässt. Ein Uhrenmacher führt die drei Fragezeichen zu „Mr. Clock“ oder zumindest dahin, wo dieser einmal gewohnt hat. Hier treffen die drei Fragezeichen auf eine Menge weiterer seltsamer Wecker. Ein Junge namens Harry (Marco Beddies) tritt auf; er wohnt im gleichen Haus wie einst „Mr. Clock“ und kennt sich exzellent mit den verschiedenen Weckern aus.

Ein neuer Fall für Justus, Peter und Bob

Harry bittet die Detektive letztendlich um Hilfe: Sie sollen beweisen, dass sein Vater unschuldig ist. Denn dieser sitzt im Gefängnis, verurteilt zu fünf Jahren Haft, aufgrund eines Gemäldediebstahls. Drei gestohlene Bilder wurden bei ihm im Haus gefunden. Die drei Detektive sind höchst motiviert und wollen sich diesem sonderbaren Fall annehmen. Gibt es eine Verbindung zwischen dem schreienden Wecker, der auf dem Schrottplatz gelandet ist und dem Gemäldediebstahl? Auszuschließen ist das jedenfalls nicht und auf einmal taucht auch noch Hugenay (Albert Giro), der berühmt-berüchtigte Meisterdieb, auf …


Kurzfazit

Inhalt:

Eine Folge voller Spannung, Rätsel und Wendungen! Mit Witz, Charme und Krach für die Ohren ist der seltsame Wecker ein absoluter Knaller, was verzwickte Detektivarbeit und Abenteuer betrifft!

Sprecherleistung:

Die drei Detektive sind bei Folge 12 noch relativ frisch im Geschäft. Das hört man ihnen an (gemeint ist damit das Alter und nicht etwa eine schwache Leistung), aber auch das macht diesen Kult aus. Die jungen Stimmen lassen den Zuhörer in diese Geschichte abtauchen und so hat er immer mal ein Schmunzeln im Gesicht, da die Stimmen der noch jungen Detektive einfach fantastisch klingen. Besondere Klasse hat in dieser Folge auch Hugenay. Seine doch recht seichte Stimme und die besondere Art, wie er Wörter betont, führen dazu, dass man bei ihm besonders genau hinhört. Der Meisterdieb weiß, was er zu tun hat, sowohl was seine Stimme als auch seine Handlungen im Hörspiel selbst betreffen.

Geräusche-Umsetzung:

Der seltsame, schreiende Wecker nimmt einen sehr großen Part in diesem Abenteuer ein. Ein kleiner Hinweis von uns: Diese Folge sollte man nicht unbedingt zum Einschlafen hören oder zumindest sollte man damit nicht das Ziel verfolgen, mit ihr möglichst schnell einzuschlafen. Denn das ist fast unmöglich. Der seltsame Wecker schreit und röhrt und macht und tut, vor allem zu Beginn der Folge. Alle weiteren Geräusche rücken damit fast in den Hintergrund. Das typische Gelächter am Ende wird, so kann sich jeder denken, der diese Folge noch nicht kennen sollte, mit schrill-schreienden Weckern untermalt. Großartig!

Gesamtspiellänge:

45min36


Lieblingszitat(e):

Erzähler: „Eine Anmerkung an alle, die nicht Englisch können: „Clock“ ist das englische Wort für Uhr – ob das wohl reiner Zufall ist?“.


Besetzung:

Erzähler Peter Pasetti
Justus Jonas Oliver Rohrbeck
Peter Shaw Jens Wawrczeck
Bob Andrews Andreas Fröhlich
Felix Karl-Ulrich Meves
Mrs. Smith Maria Benders
Harry Marco Beddies
Mrs. King Helga Bammert
Julie Taylor Renate Pichler
Martha Harris Eva Gelb
Carlos Hans-Werner Kuhn
Gerald Cramer Volker Brandt
Gerald Watson Wener van Thiel
Hugenay Albert Giro
Hauptkommissar Reynolds Horst Frank