“Die letzte Instanz” Hörspiel-Verlosung zum 2. Advent

Ho – Ho – Ho, liebe Freundinnen und Freunde der Hörspielkunst. Erst einmal wünschen wir Euch einen besinnlichen 2. Advent. Zur Feier des Tages haben wir für Euch eine Verlosung vorbereitet.

Das könnt Ihr gewinnen:

“Die letzte Instanz” – Eine Live-Hörspielinszenierung von Kristina Lohfeldt und Marco Ansing

Im Paket enthalten sind eine CD sowie eine DVD, bestehend aus den Live-Mitschnitten des Hörspiels sowie der Show im Theater. Der Krimi fällt in die Zeit von Jules Verne und Königin Victoria.

Darum geht’s

Hamburg – 1888: Früher Morgen auf dem Fuhlsbüttler Flugplatz. Eine Kutsche prescht heran und als sich die Nebel lichten, taucht ein imposantes Luftschiff auf. Vier geladene Gäste, die unterschiedlicher nicht sein können, haben die Ehre das neuste Wunderwerk der Technik zu betreten um die Jungfernfahrt von Hamburg nach München zu erleben.

Was sie nicht wissen ist, dass sie alle mehr als die Tickets eint. Noch ahnen sie nicht, was für ein Grauen sie über den Wolken erwarten wird. Es geht um Schuld, Sünden, Buße und Erlösung. Doch die Reise endet für alle anders als gedacht.

Ein rasanter Krimi als Live-Hörspiel in der Zeit von Jules Verne und Königin Victoria. Inszeniert in furiosen Wortgefechten, atemberaubenden Effekten und dramatischer Musik.

Steampunk at its best!

Hier findet Ihr weitere Infos zum Live-Hörspiel “Die letzte Instanz” und den dazugehörigen Trailer.

Wir möchten lediglich Folgendes von Dir wissen:

Wer sind die beiden Geräuschemacherinnen im Hörspiel “Die letzte Instanz”?

Beitrag ansehen

Leo und die Abenteuermaschine – Eine Schnitzeljagd durch Raum und Zeit (7)

Es wurde mal wieder Zeit für eine Folge Leo und die Abenteuermaschine. Wir haben den kleinen, jungen Löwen regelrecht vermisst. Daher haben wir uns Folge 7  einmal zu Gemüte geführt. Eine Schnitzeljagd durch Raum und Zeit – heißt es so schön im Titel. Leo findet Zettel mit diversen Rätseln, denen er selbstverständlich in Absprache mit seiner Abenteueruhr nachgehen muss, aber worum geht es konkret?

[Achtung Spoiler!]


Die Internationale Elektrizitätsausstellung 1881 in Paris

Sein erstes Abenteuer in dieser Folge führt den jungen Löwen nach Paris, wo vom 15. August bis 15. November 1881 die Internationale Elektrizitätsausstellung, auch die erste Internationale Elektrizitätsausstellung genannt, stattfindet. Dort trifft er auf Thomas Edison, der zunächst als Erfinder der elektrischen Glühbirne vorgestellt wird. Im Gespräch mit Edison korrigiert ebendieser diese Information und gibt bekannt, dass Heinrich Göbel bereits 1854 die Glühlampe erfunden hat. Allerdings hat sich zu dieser Zeit die Erfindung nicht durchsetzen können, weil etwas Essentielles dazu fehlte: der Strom. Thomas Edison hat die Glühbirne also nicht 100 % selbst erfunden, die bereits vorhandene Erfindung aber in einen neuen Context gesetzt. Doch natürlich läuft hier nicht alles nach Plan. Edison soll heute sein Projekt präsentieren und Leo hilft ihm im entscheidenden Moment dabei, dass die Präsentation nicht in die Hose geht.

Einmal Heißluftballon mit Jules Verne fahren, bitte!

Das zweite Abenteuer führt Leo über viele Romananspielungen von Jule Verne wieder einmal nach Paris – dieses Mal aber bereits ins Jahr 1846 – konkret zum 20. Juni 1846 14 Uhr. An diesem Tag wurde auch der Gare du Nord feierlich eröffnet. Der junge Löwe in Paris angekommen, wird er gleich mit einem Dieb konfrontiert, der die Kasse des Heißluftballon-Betreibers gestohlen hat. Die Verfolgungsjagd nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass Leo sein Treffen mit Jule Verne zu verpassen droht.

Doch wie es das Schicksal so will, trifft Leo beim Heißluftballon-Stand auf Jule Verne. Sie treten eine Fahrt mit dem Ballon an und sprechen darüber, wie man schnellstmöglich die Welt bereisen könnte. Leos Vorschlag: Wie wäre es mit einer Weltreise in 80 Tagen? Da ließe sich doch sicher ein Roman zu schreiben …

Zum Dank für die Fahrt im Heißluftballon überreicht Jules Verne dem jungen Löwen einen Briefumschlag, in dem sich eine Goldmünze mit einem weiteren Hinweis befindet.

Ein neues Abenteuer wartet

Leo und seine Abenteueruhr lösen schon schnell das Rätsel, wohin es als nächstes gehen soll. Doch das verraten wir an dieser Stelle nicht … :-)


Fazit

Inhalt:

Uns geht immer ein bisschen das Herz auf, wenn wir Leo und die Abenteuermaschine hören. Das Hörspiel ist mit so viel Liebe gemacht, das merkt man bei jedem kleinen Detail – und wenn es nur ein kleiner Star-Wars-Hinweis der Abenteueruhr ist.

Selbst als Erwachsener sind die Folgen spannend, man lernt ja schließlich im Leben nie aus. So überzeugt uns auch die 7. Folge der Reihe um den schlauen Löwen.

Sprecherleistung:

Bei Leo und die Abenteuermaschine wird immer sehr klar und deutlich gesprochen. Die vor allem jungen Hörerinnen und Hörer oder sicherlich auch die älteren unter uns (:-)) sollen natürlich auch die Zusammenhänge verstehen können. Die Reise in die Vergangenheit sorgt zusätzlich dafür, dass die Sprache an sich noch etwas “gehobener” bzw. ausgewählter ist – so sagt Jule Verne z. B. als er sich verabschiedet: “Ich empfehle mich”. Eine Floskel, die man heute nirgends mehr hört :-). Es ist so gesehen auch für die Sprache eine Reise durch Raum und Zeit.

Beim Durchstöbern des Booklets ist uns aufgefallen, dass Tobias Arnold als Sprecher gelistet ist und wir meinen uns sogar an ein Gespräch mit dem Sohnemann Arnold auf der HÖRMICH 2019 erinnern zu können. Wir stellen uns das schon ziemlich cool vor,  einen Hörspielproduzenten als Papa zu haben … ;-).

Geräusche und Musik:

Die Musik sorgt für eine entspannte Stimmung im Hörspiel. Wenn es doch etwas aufregender zugeht, nimmt sie entsprechend Tempo auf. In unseren Ohren sind Geräusche und Musik gut abgemischt und erfüllen ihren Zweck.

Cover und Titel:

Auf dem Cover sehen wir Jules Verne mit Roman in der Hand und Stift hinter den Ohren (wie ein klassischer Autor eben), Leo und Thomas Edison mit einer leuchtenden Glühbirne in der Hand (v. l. n. r.). Im Hintergrund befinden sich der Eiffelturm und ein in bleu-blanc-rouge gefärbter Heißluftballon. Es sind also alle Aspekte zu sehen, mit denen die Hörerinnen und Hörer es zu tun bekommen. Wenn man sich zuvor nicht mit dem Cover befasst, lässt der Titel “Eine Schnitzeljagd durch Raum und Zeit” noch Spielraum für Spekulationen.

[Es folgt ein Aufruf für den Kauf von physischem Hörmaterial!]

Zwar sind wir keine großen CD-Freunde, aber bei Leo und die Abenteuermaschine merkt man, dass hier viel Herzblut drinsteckt. Öffnet man die CD und nimmt das Booklet heraus, so findet man im Inneren noch einmal zusammengefasst die Fakten der Folge und kann gleich testen, ob man auch richtig zugehört hat … :-). Ganz ehrlich: Da schlägt auch unser Hörspielherz ein bisschen schneller.

Gesamtspiellänge:

ca. 55 Minuten

Erscheinungsjahr:

2018


Besetzung:

Leo der schlaue Löwe  | Marco Rosenberg
Erzählerin | Katrin Zierof
Abenteueruhr | Babette Büchner
Thomas Edison | Jens Hartwig
Jules Verne | Brain Sommer
Mabb bei Edison | Dominik Stein
Ballonfahrer | Sebastian Lohse
Straßenhändler | Ulrich Blöcher
Passantin | Angelina Geisler
Kind | Tobias Arnold
Leos Mama | Irina von Bentheim
Leos Papa | Charles Rettinghaus


In eigener Sache:

Für diesen Blogbeitrag wurde uns die erste Folge der ersten Staffel von e.T. Media / Matthias Arnold zur Verfügung gestellt. Der Text wurde in Eigenregie erstellt und spiegelt unsere persönliche Meinung wider. Sie wurde in keiner Weise von Autoren, Produzenten oder Labels beeinflusst.

Folge der Woche: Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg – Entführung auf hoher See (1)

& noch ein weiteres Jules Verne-Abenteuer?

Wenn ihr glaubt, so langsam den Überblick über den Hörspiel-Dschungel zu verlieren, dann geben wir euch an dieser Stelle ein paar Infos zum Klassiker Jules Verne an die Hand.

Alles begann mit einer zündenden Idee beim MARITIM-Verlag (hier gelangt ihr zum Gesamtkatalog), genauer: beim Verleger Sebastian Pobot. Es sollte eine neue Jules Verne-Reihe geben, in der ein altbekannter Charakter als fester Hauptdarsteller fungiert.

Gestatten: Mein Name ist Phileas Fogg, Namensgeber & Held der Hörspielserie

Mit WinterZeit Audiobooks war schnell ein erfahrenes Studio für die Post-Produktion gefunden sowie zwei kreative Autoren – Markus Topf und Marc Freund -, die sich staffelweise abwechseln. 2014 begann man mit der Produktion der Hörspielreihe. Das Konzept, Vernes Geschichten als Eckpfeiler einer neuen Abenteuerserie zu nutzen, kann neue Perspektiven eröffnen.

Jules Verne & Co?

Der ursprüngliche Titel verrät uns ein wenig über die Konzeption der Hörspiel-Serie:

Der Titel sollte anzeigen, dass nicht nur JULES VERNE Charaktere Verwendung finden, sondern auch zahlreiche andere Schöpfungen zeitgenössischer Literatur. Die Idee wurde jedoch wieder verworfen.

(Quelle: WinterZeit Audiobooks)

Jüngst erschien mit “Im Angesicht der Bestien” (VÖ: 27.01.2017) bereits die 8. Folge der neuen Abenteuer des Phileas Fogg.

Doch worum geht’s nun in Folge 1, “Entführung auf hoher See”? Wir haben für euch reingelauscht …


Nach 80 Tagen um die Welt

Seitem der bisweilen eitle, aber äußerst elegant wirkende Abenteurer Phileas Fogg seine 80-tägige Weltreise beendet hat, genießt er von allen Seiten Ruhm und Ehre für seine spektakukäre Mission. Hohe Anerkennung erhält er auch von seiner Frau Aouda (Annina Braunmiller-Jest), die ihm stets den Rücken stärkt.

Ein rastender Weltenbummler?

Doch zum Ausruhen fühlt sich der charismatische Phileas Fogg nicht bereit – denn: Der bekannte Meeresforscher und renommierte Wissenschaftler Professor Aronnax (Michael Pan) wird vermisst. Seine Nichte Louise Aronnax (Marie Bierstedt) ist in großer Sorge um ihren Onkel und wendet sich hilfesuchend und vertrauensvoll an Phileas Fogg.

An Bord der Abraham Lincoln

Eines ist klar: Polizist ist Foggs mitnichten. Er soll nun jedoch mit seiner Erfahrung den verschwundenen Professor wieder aufspüren. Zusammen mit seiner Frau Aouda und seinem treuen Freund und Diener Passepartout (Marius Clarén) besteigt er die „Abraham Lincoln“ – jenes Schiff, das Professor Aronnax kurz zuvor betreten hatte und daraufhin spurlos verschwunden war.

An Bord verdichten sich die Anzeichen für ein Verbrechen. Als die Drei es obendrein noch mit einem Unterseebot und einem rätselhaften und kauzigen Kapitän zutun bekommen, treten die dunklen Geheimnisse aus den Tiefen der Meere langsam an die Oberfläche…


Fazit

Inhalt:

Wie erindet man Jules Verne neu? Gar nicht! Denn Jules Verne ist nicht zuletzt für Liebhaber von Science Fiction und phantastischen Welten ein Heiligtum. Mit einer originalgetreuen Hörspiel-Adaption des Werkes des alten französischen Meisters fährt man also nicht gut. Die sprachliche Eleganz bzw. die narrativen Feinheiten wird man ohnehin nicht nachahmen können.

Daher verstehen wir die Hörspielreihe eher als würdigende Hommage von Geschichten, die viele seit ihrer Kindheit und frühesten Jugend geprägt haben. Als Jules Verne-Kenner hat man es bei der Reihe “Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg” mit bekannten Figuren und Motiven zutun, die jedoch frei interpretiert und durch Betonung bestimmter Facetten neu entdeckt werden. Auch begegnen wir immer wieder anderen literarischen Schöpfungen bzw. berühmten Persönlichkeiten – etwa Dr. Jeckyl alias Mr. Hyde, Frankenstein und Edgar Allan Poe (Folgen 2, 3 und 5).

Handwerklich ist die 1. Folge nicht zu kritisieren. Leider kann die Story an sich nicht durchweg überzeugen. “Entführung auf hoher See” nimmt Motive des Jules Verne-Klassikers “20.000 Meilen unter dem Meer” wieder auf. Daher kommt einem vieles schon bekannt vor. Überraschungs- bzw. die berühmten Aha-Momente bleiben leider aus.

Spoiler! Lediglich der finale Kampf gegen die Krake ist eines der actionreichsten Szenen dieser Folge. Aber was haben das Unterseeboot Nautilus und der Kapitän Nemo mit dem Verschwinden des Professors zutun? Nicht viel. Schade ist, dass das Hauptthema – die vermeintliche Entführung des Professors – sehr schnell abgewickelt wird und es dann eigentlich um etwas ganz anderes geht. Nämlich: um ein schauriges Geheimnis, das sich in den Tiefen des Meeres versteckt hält. Die Ansprechhaltung ist für ein jüngeres und älteres Zielpublikum gleichermaßen gut geeignet.

Die hohe Erwartungshaltung an die 1. Folge kann wegen des hervorragenden Sprechercats und der astreinen klanglichen Umsetzung gestillt weden. Während das Skript stellenweise lahm ist, kann die Folge im Ganzen betrachtet dennoch überzeugen. Kenner von Jules Verne werden an dieser Stelle sicherlich widersprechen, die Serie möglicherweise als würdelose Zusammenstellung diverser Motive empfinden. Hörer, die Jules Verne nur am Rande kennen, könnten aber durchaus auf ihre Kosten kommen. Weiterer Pluspunkt: Am Ende gibt es einen Cliffhanger für die nächste Episode. kassettenbox bleibt also dran! :-)

Sprecherleistung:

Zahlreiche bekannte Stimmen sorgen für eine rundum akustisch überzeugende Umsetzung. Sprecher-Highlights sind Sascha Draeger, den wir bereits als die Figur des Tarzan/Tim aus TKKG kennen. Er gibt dem Globetrotter Phileas Fogg ein glaubwürdiges Stimmprofil. Annika Braunmiller-Jest (Synchronstimme von Kristen Stewart) hingegen verleiht Foggs Frau Aouda ein etwas zu zartes Stimmchen. Die Authentizität kann hier nicht so stark durchgehalten werden wie es bei Phileas Fogg der Fall ist.

Die Verpflichtung von Christian Brückner als Erzählstimme von Jules Verne und Klaus-Dieter Klebsch als argloser Kapitän Nemo sind ein absoluter Ohrenschmaus. Foggs Sidekick Passepartout ist durch Marius Clarén bestens besetzt worden – nebenbei ein herrlicher Name! Betrachtet man die Stimmen für sich, darf man sich auf weitere Abenteuer freuen.

Geräusche und Musik:

“Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Foggs” greift auf ein Repertoire feststehender Themes zurück, die durch den Komponisten Alexander Schiborr vorab arrangiert und produziert worden sind. Diese werden immer wieder eingesetzt, meist am Anfang, zwischen den Szenen und am Ende einer jeden Folge. Zusätzlich zum Rahmen-Soundtrack werden für die einzelnen Hörspiele verschiedene Musikstücke produziert. Geräusche und Musik bereiten viel Freude. Wir empfehlen, die Ohren zu spitzen und die Musik über Kopfhörer und nicht bloß im Hintergrund zu genießen.

Cover und Titel:

Das Cover zur 1. Folge ist detailreich und ästhetisch ansprechend gestaltet worden. Beim Titel zur Folge hingegen wurde jedoch der falsche Fokus gesetzt.


Fakten

Label:

Maritim / Winterzeit Studios

Gesamtspiellänge:

ca. 62min

Produktionsjahr:

2015


Lieblingszitat:

Louise Aronnax: “Nennen Sie mich Louise.”
Phileas Fogg: “Ich bedaure, Madame. Aber ich kenne nur eine einzige Sorte Frau, die man bei der ersten Begegnung mit dem Vornamen anredet. Und wenn Sie zu ebendieser Sorte gehören, dann habe ich mich getäuscht und wünsche einen guten Abend.”
Louise Aronnax: “Ich wollte Sie nicht kränken, Mr Fogg. Der kontinentale Umgang wird Ihnen zu jovial erscheinen …”


Besetzung:
Erzähler / Jules Verne Christian Brückner
Phileas Fogg Sascha Draeger
Aouda Fogg Annina Braunmiller-Jest
Ned Land Manfred Lehmann
Passepartout Marius Clarén
Kapitän Nemo Klaus-Dieter Klebsch
Professor Pierre Aronnax Michael Pan
Louise Aronnax Marie Bierstedt
Joseph (Butler) Bodo Wolf
Matrosen 1-4 Alexander Turrek, Martin Sabel, Leonhard Mahlich, Oliver Baumann
Fregattenkapitän Helmut Krauss
Steuermann Lutz Mackensy
Matrose Nautilus 1 Frank Felicetti
Ausguck 1-4 Rainer Fritzsche, Konrad Bösherz, Sascha Rotermund, Christian Stark
 Maschinist  André Beyer