#4 Monster-Woche: Interview mit Anette Strohmayer und Raimon Weber

Noch … 5 Tage!

Die beiden Co-Autoren von “Monster 1983” haben der kassettenbox einen Besuch abgestattet. Das Interview kannst Du hier in voller Länge nachlesen. Viel Spaß!

Die 3. Staffel von Monster 1983 steht in den Startlöchern: Worauf freut ihr Euch am meisten?

Anette Strohmayer: Wie bestimmte Szenen (welche darf ich noch nicht verraten!) umgesetzt werden von den Sprechern und in der gesamten Inszenierung. Es wird ja diesmal viel Action geben. Und ich bin tierisch gespannt darauf, wie die Hörer unser Finale finden werden.

Raimon Weber: Ich verrate mal soviel: Ich liebe klaustrophobische Szenarien. Da kam mir eine Insel ganz recht.

Gibt es irgendeine Entwicklung aus Staffel 1 und 2, die ihr gerne ungeschehen machen wolltet oder im Nachhinein anders gelöst hättet?

Anette Strohmayer: Na ja, eigentlich gibt es nichts, was ich im Nachhinein als nicht gelungen erachte. Ich finde, jede Figur und jeder Handlungstrag hat etwas für sich. Über das Ende beziehungsweise den Cliffhanger in Staffel 1 könnte man diskutieren. Den würde ich heute vielleicht nicht ganz so krass ansetzen. Andererseits arbeiten die meisten US-Serien auch damit.

Welchen Charakter aus dem “Monster 1983”-Universum habt ihr so richtig ins Herz geschlossen und warum?

Anette Strohmayer: Ach, da gibt es einige. Als Erstes ist da allerdings Landers. Der wird so toll von Ekki Belle gesprochen, dass man ihn einfach liebhaben muss. Für mich ist er der heimliche Held der Geschichte. Dann kommt bei mir Bacon, der ist auch richtig klasse. Ich mag auch den Reverend, selbst wenn er ein schrulliger Charakter ist. Den Vertreter Dexter Loman mag ich auch. Nicht, weil er so nett ist, sondern weil der so genial gut gesprochen wird. Da fällt mir noch etwas zur zweiten Frage ein: Vielleicht hätten wir den einen oder anderen Charakter nicht so schnell hoppsgehen lassen sollen. So wie den besagten Loman. Der hatte viel mehr Potential.

Raimon Weber: In Bezug auf Landers kann ich Anette nur zustimmen. Diese Figur macht eine interessante und sympathische Entwicklung durch. Mein Herz schlägt immer für die „einfachen“ Leute, die, wenn es darauf ankommt, über sich hinauswachsen. Wie Mike, der Mechaniker, oder die fürsorgliche Lucy aus Nero’s Diner. Da würde ich mich doch gern an die Theke setzen und bei ihr einen Hamburger mit extra Zwiebeln bestellen. Für einen Autor hat das Böse natürlich einen besonderen Reiz. Ohne einen richtigen Fiesling funktioniert es nicht. Bürgermeister White! Ich hasse dich! Aber gleichzeitig brauchen wir dich und deine Schergen unbedingt.

Was macht in Euren Augen die Monster-Reihe eigentlich so besonders?
Anette Strohmayer

Anette Strohmayer: “Allein im dunklen Wald ist für mich das Schlimmste.”

Anette Strohmayer: Hmm, besonders … Besonders ist vielleicht das Interesse der Hörerschaft an den 80er Jahren. Und besonders finde ich den Zufall, dass “Monster 1983” und “Stranger Things” als Idee beinahe gleichzeitig entstanden sind. Das ist das beste Beispiel dafür, dass Ideen unabhängig voneinander irgendwo auf der Welt entstehen können. Dass die Zeit sozusagen reif war für ein solches Genre. Besonders ist vielleicht auch noch, dass wir Harmony Bay mit wirklich vielen Einwohnern bestücken durften. Dass wir die Spielzeit und die Sprecher bekommen haben, um ein solches Universum aufbauen zu können. Wir haben es Audible zu verdanken, dass wir ein Hörspiel wie eine TV-Serie erzählen durften, was es möglich macht, die Charaktere tiefgründiger anzulegen. Das macht, denke ich, den Reiz von “Monster 1983” aus, dass die Charaktere wirklich leben.

Wie definiert ihr Eure Rolle aus Co-Autoren? Seid ihr für bestimmte Handlungsstränge verantwortlich?

Anette Strohmayer: Nein, jeder hatte seine Folgen, dabei haben sich die Handlungsstränge durchaus überschnitten. Da wir aber vorher gemeinsam alle Figuren und Szenen bis ins Detail geplant hatten, wusste jeder, wo er ansetzen und weitermachen konnte. Natürlich hat Ivar am Ende dem Ganzen einen letzten Schliff gegeben und das Wording überprüft. Das heißt, ob auch alle Figuren immer die gleiche Sprache benutzen. Alles in allem war es eine super Zusammenarbeit, weil wir drei einfach auf derselben Welle schwimmen und im Kopf oft dieselben Bilder hatten. Wobei jeder schon so seine Besonderheiten mit in den Text gebracht hat.

Raimon Weber: Es ist eine großartige, dreiköpfige Teamarbeit. Ein Glück, dass wir uns getroffen haben und so gut ergänzen. Anette schreibt manchmal so herrlich böse Sachen, während ich dann mal meinen Hang zum Skurrilen freilassen kann. Und Ivar passt auf, dass wir nicht komplett aus dem Ruder laufen. ;-)

Aus dem Nähkästchen geplaudert: Wie arbeitet es sich so mit Ivar Leon Menger zusammen? Wie würdet ihr ihn beschreiben?

Anette Strohmayer: Ivar ist ein unglaublich impulsiver und kreativer Mensch, der es schafft, auch in anderen die Flamme der Begeisterung zu entfachen. Das ist sehr mitreißend. Eine Eigenschaft, die man als Headautor haben muss. Er hat uns die beste Arbeitsatmosphäre geboten und es hat riesigen Spaß gemacht, mit ihm und auch mit Raimon zusammenzuarbeiten. Wir sind einfach ein klasse Team.

Raimon Weber: Anette hat es auf den Punkt gebracht. Hinzufügen möchte ich, dass Ivar auch immer für hervorragende Verpflegung gesorgt hat. Hessische Küche … Schmatz!

Hört ihr privat eigentlich auch Hörspiele? Wenn ja, was könntet ihr unseren Lesern empfehlen?

Anette Strohmayer: Klar, ich bin ein Kassettenkind. Mochte damals lieber Hörspiele hören als ein Buch lesen, was meine Eltern zur Verzweiflung gebracht hat. Meine Highlights damals wie heute sind “Die drei ???”, “TKKG” (ja, ich geb’s zu), “Fünf Freunde”. Von dem Trichter bin ich auch nie runtergekommen. Es gibt aber auch ein paar neuere, die mich gefesselt haben: “Darkside Park”, “Das Lufer Haus”, “Der Prinzessin”. Dazu kommen diverse Hörbücher.

Raimon Weber

Raimon Weber fasziniert “Das Böse”.

Raimon Weber: Ich war in meiner Kindheit und Jugend eher der Bücherwurm. Aber die klassische Kinderliteratur habe ich komplett ausgelassen, nachdem man mir ein „altersgerechtes“ Buch geschenkt hatte, in dem eine drollige Kinderbande samt Terrier einen Bonbondieb überführte. Gähn! Zum Glück konnte ich mich dank unserer erstklassigen Stadtbibliothek schnell Themen wie finsteres Mittelalter, Pestilenz und Katastrophen zuwenden. Wir besaßen aber auch ein paar Schallplatten mit Märchenhörspielen. Ich erinnere mich noch an Rotkäppchen, mit dem legendären Hans Paetsch als Erzähler. Allerdings fiel es mir schon im Alter von sieben Jahren schwer, daran zu glauben, dass der Wolf einfach weiterpennt, während man ihm den Bauch aufschneidet, Rotkäppchen und Oma rausholt und durch Wackersteine ersetzt. Als Jugendlicher, und auch noch heute, verehrte ich den englischen Autor John Christopher. Ich besitze alle seine Werke. Daher empfehle ich die Hörbuch-Version der “Tripods”-Trilogie. Ein Klassiker!

Und zu guter Letzt noch die entscheidende Frage: Macht Euch „das Böse“ Angst?

Anette Strohmayer: Ich bin der totale Schisser im Dunkeln. Das springt bei mir sofort das Kopfkino an. Allein im dunklen Wald ist für mich das Schlimmste. Aber diese Angst ist eher unbestimmt. Böse Menschen machen mir hingegen keine Angst. Das „Böse“ an sich finde ich auch eher faszinierend. Liegt vermutlich daran, dass ich noch nie etwas wirklich Bösem begegnet bin. Gott sei Dank.

Raimon Weber: Die Recherche für meine Krimis machte mich mit den Abgründen der menschlichen Psyche vertraut. Ich sprach mit Serientätern, jenen, die sie jagten und den Spezialisten der Gerichtsmedizin. Daher bin ich davon überzeugt, dass das Böse überall und in jeder noch so harmlos wirkenden Person lauern kann. Angst macht mir das nicht, aber ich lasse eine gewisse Vorsicht walten. Passt immer gut auf euch auf …!

Liebe Anette, lieber Raimon, wir danken Euch herzlich für dieses Gespräch.

 

#3 Monster-Woche: Was geschah eigentlich 1983?

Noch … 6 Tage!

Erinnern Sie sich noch an den Sommer 1983? An die ersten BMX-Räder, an “Duran Duran” auf Ihrem Walkman, an Pepsi in Dosen, als Magnum im Fernsehen lief, an E.T. – Den Außerirdischen, die ersten Videotheken, an die erste Liebe, den ersten Kuss?

Intro Monster 1983, 1. Staffel

All diese schönen Erinnerungen an die Popkultur der 80er Jahre begegnen uns in “Monster 1983” immer wieder. Mal ganz offensichtlich – etwa wenn wir an den US-amerikanischen Abenteuerfilm “Stand by Me” erinnert werden – oder aber auf subtile Art und Weise – wenn uns das Anlassen des Motors an analoge Klänge aus alter Vorzeit erinnert. In diesen Zeiten waren Polaroids noch High-Tech, die meisten Telefone hatten eine Wählscheibe und vor allem noch Kabel und Hörspiele wurden auf Kassetten gehört – das ist ganz nach unserem Geschmack. Musik und Style haben die 80er Jahre immens geprägt. Als der King of Pop noch zu “Thriller” tanzte und Kultfilme wie “Poltergeist”, “Gremlins” und “Goonies” die Massen begeisterten – diese Stimmung und den Sound der 80er erweckt “Monster 1983” zu neuem Leben. Mach mit uns eine Zeitreise in die 80er!

Generation Turnschuhe

Für die 80er gibt es viele Bezeichnungen. Diese Generation wird rückblickend auch als “Turnschuhgeneration” bezeichnet, denn die Unbekümmertheit der Jugendlichen kam besonders durch das ständig getragene – und obendrein auch noch bequeme – Schuhwerk zum Ausdruck. Die 80er Jahre waren das Jahrzehnt der wilden und verrückten Trends und zwar ganz besonders in der Popmusik. “Alles neu!” lautete seinerzeit das Motto. Neben der in Deutschland grassierenden “Neuen Deutschen Welle”, die für denkwürdige Auftritte zur besten Sendezeit sorgte, dominierten die “New Romantics” und “New Wave” aus dem Vereinigten Königreich international die Charts. Aber die 80er waren auch das Zeitalter, in dem Jugendbewegungen wie Punk oder Hip-Hop das Licht der Welt erblickten. Zusammen mit einer Protesthaltung gegenüber der Gesellschaft und durch ihre Musik revolutionierten Acts wie die “Sex Pistols” oder Grandmaster Flash die Popwelt und haben sie bis heute nachhaltig geprägt.

Diese Vielfalt an neuen Tönen brachte Hits wie “Take On Me” von a-ha, “Der Kommissar” von Falco, “People Are People” von Depeche Mode und “Der goldene Reiter” von Joachim Witt hervor. Gleichzeitig waren die 80er die Geburtsstunde des Musikvideos, die ungeahnte Bilderwelten hervorbrachte.

Das Mixtape als Liebeserklärung

Musik spielte in den 80ern eine große Rolle. Durch den Gebrauch der Kompaktkassette und den für die Zeit herausragenden und einzigartigen Walkman von Sony hat Musik einen ganz anderen Stellenwert eingenommen. Man konnte Musik eigens aufnehmen, für seinen Freund, seine Freundin oder gar den Schwarm das beste Mixtape aller Zeiten zusammenstellen. Und das Wichtigste dabei war, dass man die Mixtapes unterwegs hören konnte. Großartig! Das war schon etwas Besonderes – nicht nur für die Kinder aus den 80ern. Auch in “Monster 1983” wird fröhlich mit dem Walkman Musik gehört. Man fühlt sich – vielleicht etwas übertrieben gesagt – wie zu Hause angekommen.

“Früher war alles besser”

Die 80er geben einem ein bestimmtes Gefühl, dass vielleicht früher alles besser war. So war es sicherlich nicht. Wir, die nur zu Hälfte und gerade so, in den 80ern geboren sind, können das sicher nur bedingt einschätzen. Aber das, was wir immer so hören über die Zeit, ist nostalgisch angehaucht. Man ist mit ausgefransten Jeans auf dem Skateboard oder dem BMX-Rad unterwegs, in der Tasche steckt der Walkman und die Welt ist irgendwie ok. In einigen Sequenzen erhält man auch bei “Monster 1983” genau dieses Gefühl. Früher war nicht alles besser, aber vielleicht hat man das Drumherum nicht so eng gesehen. Vielleicht war man optimistischer? Ohne die ständige Erreichbarkeit, die das Internet geschaffen hat, das gläserne Ich, konzentrierte man sich möglicherweise mehr auf das Wesentliche oder man hat die Dinge mehr wertgeschätzt. Wer weiß das schon?

Was geschah 1983 in Deutschland?

Helmut Kohl war Bundeskanzler, das Wort des Jahres war “Heißer Herbst” und deutscher Meister im Fußball war der Hamburger SV. Das klingt alles sehr skurril – vor allem letzteres. Aber natürlich ist noch so einiges mehr passiert: Der erste Deutsche ist ins All geflogen, die Breakdance-Welle schwappte in Europa an, die erste “Die drei Fragezeichen”-Folge in diesem Jahr war “und das Narbengesicht” und der erfolgreichste Film war Star Wars Episode VI, wobei auch eine ganz besondere Buchverfilmung im Jahr 1983 in die Kinos kam: “Die Outsider”. Mit dabei große Schauspieler wie etwa Patrick Swayze, Matt Dillon und der von uns nicht so sehr geschätzte Tom Cruise.

All diese Erinnerungen an das Jahr 1983 oder allgemein an die 80er Jahre macht die Hörspielserie “Monster 1983” besonders. Man taucht ein in eine Zeit, an die man sich gern zurückerinnert, weil sie viele – kulturell betrachtet – positive Aspekte mit sich gebracht hat.

#2 Monster-Woche: Was bisher geschah (Staffel 1+2)

Noch … 7 Tage!

Seit einem Jahr warten wir auf die 3. Staffel der gigantisch-spannenden Hörspielserie “Monster 1983”. An Halloween ist es soweit und das Warten hat endlich ein Ende. Damit du noch einmal einen Überblick bekommst, haben wir für dich Staffel 1 und 2 noch einmal gehört und wichtige Handlungsstränge zusammengefasst. Damit bist du bestens gewappnet für Staffel 3!

Der folgende Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! ;-)


Staffel 1

Sommer 1983: Ein Neuanfang in Harmony Bay

Tom Cody verschlägt es mit seinen Kindern Amy und Michael in ein kleines Städtchen an der Küste, nach Harmony Bay, Oregon. Der Grund für den Tapetenwechsel von Florida in die Küstenstadt war der plötzliche Tod seiner Frau und der Mutter seiner Kinder. Harmony Bay erscheint auf den ersten Blick (oder eher Lauscher) tatsächlich harmonisch – wie der Name schon sagt. Harmony Bay ist ein Ort, an dem man sich zurückziehen kann und in dem aber dennoch jeder jeden kennt. Cody erhofft sich für seine Familie einen Neuanfang und vor allem ein wenig Ruhe.

Cody fängt in der Polizeistation von Harmony Bay als Sheriff an – in seinem Team die bezaubernde Deputy Taylor Dunford sowie der zunächst etwas miesepetrige Deputy Landers. Landers scheint zunächst ein schwieriger Charakter zu sein, er reagiert trotzig, ganz egal, was sein neuer Vorgesetzter macht und tut. Codys Vorgänger – Sheriff Gibson – hatte wohl nach anderen Regeln gespielt bis zu jenem Zeitpunkt, als er spurlos verschwand. Die junge Taylor hingegen ist von Beginn an gut auf Cody zu sprechen, um nicht zu sagen sehr gut. Zusammen geben die beiden ein gutes Team ab.

Ein Spion verschwindet

Als ein Gefangenentransport am Rande von Harmony Bay von der Straße abkommt und in den Klippen hängt, finden Cody und Taylor lediglich die zwei toten Fahrer auf: Der Laderaum ist zwar voller Blut, aber leer. Kurze Zeit später erscheinen zwei Herren (Bricks und Fisher) in Anzug, die sagen, sie seien von der Regierung und auf der Suche nach dem russichen Spion, der sich im Gefangenentransport hätte befinden müssen. Um die genaue Identität machen die beiden Herren ein großes Geheimnis.

Ein Serienkiller in der Küstenkleinstadt

In kürzester Zeit werden Sheriff Cody und sein Team mit mehreren Toten konfrontiert, die alle eines gemeinsam haben: ein mutmaßlich qualvoller Tod durch einen Einstich im Rücken. In Harmony Bay ist ein Serienkiller am Werk; Doc Schultz attestiert, der Killer sauge seinen Opfern regelrecht die Luft aus der Lunge, bis sie qualvoll ersticken. Sheriff Cody, Deputy Landers und Taylor stehen vor einem mysteriösen Rätsel. Während ihnen allmählich die Zeit davonrennt, sterben immer mehr Bewohner auf jene grauenvolle Art Weise. Derweil sind die Herren von der Regierung auf der Suche nach dem angeblich gefährlichen Spion.

Der Nachtmahr

Nach und nach macht es die Runde, dass ein “Monster” beziehungsweise ein “Nachtmahr” in Harmony Bay sein Unwesen treibt und daher so viele Todesopfer zu beklagen sind. Lange Zeit weiß man aber nicht, wer tatsächlich hinter den Morden steckt. Der sogenannte Nachtmahr kommt, wenn alle schlafen, er sucht sich seine Opfer gezielt aus, denn er bringt nur Menschen um, die besonders böse sind.

Irgendwann kommt für den Hörer ans Licht, dass Amy der Nachtmahr sein soll. Bricks und Fisher sind drauf und dran, Amy und den Nachtmahr zu fangen …

Die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli

Während dieser Grausamkeiten sind die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli 1983 im vollen Gange. Michael trifft sich oft mit seinen Kumpels Bacon und Toby sowie der hübschen Flower und seine kleine Schwester Amy ist viel mit ihrer Babysitterin Susan unterwegs. Die Wahrsagerin Signora Marzini auf dem Jahrmarkt am Hafen beteuert, dass etwas Schlimmes passieren und dass vor allem Amy darin verwickelt sein wird.

Auf der Flucht

Am Tag des Unabhängigkeitstages bekommt Michael Hausarrest auferlegt und soll auf seine Schwester Amy aufpassen. Schließlich kann er der Verlockung jedoch nicht widerstehen, doch zum Feuerwerk mit seiner Freundin Flower zu gehen. Michael beschließt kurzerhand, seine Schwester allein zu Hause zurückzulassen. Sie schläft ja schon, was soll da schon groß passieren …?

Als Bricks und Fisher den russischen Spion erwischt haben, befüllen sie seine Lunge mit einem bestimmten Mittel. Da der Nachtmahr vor allem Menschen umbringt, die im Leben schreckliche Dinge getan haben, ist der russische Spion quasi das perfekte Lockmittel. Auf diese Weise nehmen Bricks und Fisher den Nachtmahr in Beschlag, doch der Trumpf währt nicht lange. Deputy Landers, der sich ebenfalls vor Ort befindet, kann sich von Bricks losreißen. Der Nachtmahr kann entkommen und Amy zu ihrem Elternhaus zurückkehren.

Im Anschluss flieht Cody mit seinen zwei Kindern aus der Stadt …


Staffel 2

Der Versuch, Amy zu retten

Sheriff Cody ist mit seinen Kindern Amy und Michael aus Harmony Bay geflohen. Auch Deputy Taylor befindet sich nicht mehr in der Hafenstadt. Cody ist verzweifelt und will seiner Tochter, in der der Nachtmahr steckt, natürlich helfen. Daher geht er mit ihr zu einem Asiaten, der dafür sorgen kann, dass der Nachtmahr in Amy verschwindet. Drei Jahre lang muss dieser Mann Amy eine Medizin zubereiten, die sie täglich einnehmen muss. Tut sie das nicht, wird der Nachtmahr für immer ein Teil von ihr sein.

Landers wird zum Sheriff

Währenddessen scheint es in Harmony Bay wieder etwas ruhiger zuzugehen. Deputy Landers wird – nach Codys Flucht – kurzerhand zum Sheriff ernannt. Mit dieser Position hatte er ohnehin nach Gibsons Verschwinden schon geliebäugelt; er macht sich auf seiner neuen Position ganz gut.

Ein Ort der Perversion

Der Manila Club ist ein Begriff, der in der 1. Staffel hier und da schon aufgekommen ist. In Staffel 2 findet er noch öfter Verwendung, wenngleich man nicht genau weiß, was sich dahinter verbirgt. Landers macht seltsame Funde und auch die Jugendlichen Toby, Flower und Bacon kommen mit dem Manila Club ungewollt in Berührung. Letztlich kommt ans Licht, dass der Manila Club hauptsächlich in einer Höhle praktiziert wird. Es handelt sich um einen von Bürgermeister White initiierten “Verein”, in dem Menschen ein Bordell erahnen und in dem nicht nur Frauenhandel stattfindet, sondern auch die Freier schwer misshandelt werden. Code-Wort: Haifischplazenta.

Ein versunkenes Auto und Neuigkeiten über Gibson und Taylors Vater

Sheriff Gibson wird derweil in seinem Wagen im Cooper’s Lake gefunden. Allerdings war er schon tot, bevor er mit dem Wagen im See gelandet ist. Daher stellt sich die Frage: Wer hat den alten Sheriff auf dem Gewissen? In der Zwischenzeit erfährt Taylor von Mr Hunter einiges über ihren Vater und sein Verlangen, Amy in die Hände zu bekommen.

Der Nachtmahr übernimmt die Kontrolle

Als Cody eines Abends weg muss und Michael abermals auf seine Schwester aufpassen soll, hat dieser schwer damit zu kämpfen, Amy wachzuhalten. Der Nachtmahr in Amy fordert das Mädchen auf, ins Badezimmer zu gehen und abzuschließen. Michael kann nichts dagegen tun und der Nachtmahr übernimmt die Kontrolle über das Mädchen.

Amy kehrt derweil in ihre Heimatstadt zurück – nach Harmony Bay. Inzwischen hat sich das Grauen herumgesprochen, einige Bewohner wissen, dass Amy sehr gefährlich ist. Der Tag, an dem sie zurückkehrt, ist Halloween. Wie könnte es besser passen? Alle sind verkleidet und in Partystimmung. Das Kindermädchen Susan kehrt ebenfalls zurück nach Harmony Bay. Was Amy nicht weiß, ist, dass inzwischen Sheriff Landers im “Haus des Sheriffs” wohnt, wo Amy zuvor mit ihrem Vater und ihrem Bruder gelebt hatte. Auch Susan wusste dies nicht, als sie bei Sheriff Landers klingelt – mit Amy im Schlepptau, die ganz allein auf der Straße herumgeirrt ist.

Amy – auf der Suche nach ihren Kindern

Susan sagt, Amy erzähle wirres Zeug – sie sei auf der Suche nach ihren Kindern. Das hat nichts, aber auch gar nichts Gutes zu bedeuten. Sie sei voller Blut und stünde neben sich. Landers schickt Susan nach Hause und nimmt Amy mit ins Haus. Bacon ist noch wach und fragt: “Amy – was machst du denn hier?” und das letzte, was man von dem kleinen Mädchen hört, ist: “Amy – wer ist Amy?” – Zack Bumm – aus.


Wie es wohl weitergeht im beschaulichen Harmony Bay… ? :-)

#1 Monster-Woche: Ein kb-spezial

Noch … 8 Tage!

In ziemlich genau acht Tagen erscheint die 3. Staffel der Hörspielreihe “Monster 1983”. An Halloween ist es also endlich soweit! Genau wie die Jahre zuvor, erscheint auch in diesem Jahr am 31.10. die neue Staffel und damit das große Finale der Reihe.

Wir sind große Fans und veranstalten für diesen Anlass daher ein kb-spezial: Die Monster-Woche. An jedem der nächsten 8 Tage erwartet dich ein Spezial-Beitrag zum Thema “Monster 1983”. Mehr wollen wir an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten.

Monster 1983 Staffel 3

Da es sich bei diesem kb-spezial um eine große Sache handelt – zumindest für uns – haben wir für dich natürlich auch ein Gewinnspiel vorbereitet. Die Gewinner werden am 31.10. bei unserer Verlosung bekanntgegeben.

Beantworte uns einfach folgende Frage:

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Gewinnspielfrage:

Wer spricht den Nachtmahr (das Monster) in Monster 1983?

Du hast die Chance auf einen von 3 Gewinnen:

1. “Monster 1983”-CD Staffel 1, Tag 1-5, bereitgestellt von Lübbe Audio (an dieser Stelle herzlichen Dank!)

2. Jutebeutel mit dem kassettenbox-Banner (sehr fancy und eigenfinanziert ;-) )

3. Audible-Code, mit dem du dir ein Hörspiel deiner Wahl aussuchen kannst, bereitgestellt von Audible (an dieser Stelle herzlichen Dank!)

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Mit ein bisschen Glück wirst du am Tag der Tage, an Halloween 2017, einer der glücklichen Gewinner sein – wir drücken dir die Daumen!

Teilnahmebedingungen: Du musst volljährig sein und einen Wohnsitz in Deutschland haben!


In eigener Sache:

Für unser kb-spezial “Monster-Woche” haben wir kostenfrei Material von Ivar Leon Menger, seinen Co-Autoren, Lübbe Audio und Audible zur Verwendung erhalten, haben dafür jedoch keine Honorarzahlung erhalten. Es handelt sich hierbei also um keine bezahlte Werbung! Die Texte wurden in Eigenregie erstellt und spiegeln unsere persönliche Meinung wider. Sie wurden in keiner Weise von Autoren, Produzenten oder Labels beeinflusst.